Würzburger FV II - TSV Rottendorf 9:0 (4:0)

Eine mit zahlreichen Bayernliga-Spielern aufgestockte WFV-Reserve hat den TSV im letzten Auswärtsspiel regelrecht vorgeführt.

 

Während der Klassenerhalt bei den Rottendorfern seit Wochen feststeht und die Luft im Saisonausklang spürbar raus ist, kämpft die 2. Mannschaft des Würzburger FV noch gegen den Abstieg und wollte die Chance auf den Relegationsplatz mit einem Sieg am vorletzten Spieltag wahren. Um diesem Ziel Nachdruck zu verleihen, standen zahlreiche Spieler im Kader, die sonst im Bayernliga-Team der Zellerauer zu finden sind. Die Anfangsphase verlief noch recht ausgeglichen und ein Debakel dieser Größenordnung war zunächst noch nicht zu erwarten. Zwar gingen die Hausherren nach einer Standardsituation durch Manuel Kutz früh in Führung (16. Min), doch auch der TSV kam zu Beginn noch zu Torchancen. So verpasste Julian Wolff den Ausgleich nur knapp, als der FV-Keeper seinen Kopfball von der Linie kratzte. Mit zunehmender Spieldauer wurde dann allerdings das Übergewicht der Würzburger immer größer und allmählich entwickelte sich regelrechter Einbahnstraßenfußball. Mit einem Doppelschlag (35. und 37. Min) stellte der auffällige Kevin Röckert die Weichen noch vor der Pause auf Sieg und nach einem weiteren Treffer durch Lars Schmidt, zum 4:0, unmittelbar vor Abpfiff des ersten Durchganges, zeichnete sich die Klatsche bereits ab. 

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts am Spielgeschehen. Der Gastgeber hatte sichtlich Spaß an der einseitigen Partie gefunden und von der Gröschl-Elf gab es kaum noch Gegenwehr. Somit hatte die aufgestockte WFV-Reserve keine Mühe das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Mit fünf weiteren Treffern war der TSV am Ende sogar noch gut bedient. Manuel Kutz, Fazdel Tahir, Christoph Höchtl und zum dritten und vierten Mal Kevin Röckert sorgten für den 9:0 Endstand. Dass bei den Würzburgern an diesem Tag aber auch alles klappte, wurde spätestens bei Röckerts Traumtor aus 25 Metern deutlich, als der Ball sehenswert im linken Torgiebel einschlug. Das frustrierende Debakel war zugleich die höchste Bezirksliga-Niederlage Rottendorfs. Zwar kann das Match gegen die, mit zahlreichen Bayernliga-Akteuren verstärkten, Zellerauer als ungleiches Duell bezeichnet werden, doch die Gegenwehr und die Moral des TSV war sicherlich ausbaufähig. Vielleicht gelingt es dem Team die Saison mit einem erfolgreichen Heimspiel gegen Keilberg versöhnlich abzuschließen.

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