TSV Keilberg - TSV Rottendorf 1:0 (1:0)

Glücksgöttin Fortuna meint es im Moment gar nicht gut mit der Gröschl-Elf. Zum wiederholten Male standen die tapfer kämpfenden Spieler des TSV trotz guter Leistung am Ende mit leeren Händen da und diesmal spielte das junge Schiedsrichtergespann auch noch eine entscheidende Rolle.

Trainer Manuel Gröschl hatte vor dem wichtigen Match in Keilberg die Mannschaft umgebaut und mit Jakob Siedler in der Innenverteidigung und Moritz Schubert im zentralen Mittelfeld zwei Positionen neu besetzt. Diese Maßnahme griff von Anfang an, konnte der TSV doch im Vergleich zu den Vorjahren das Spiel auf dem extrem tiefen Geläuf kontrollieren und sich schon in der Anfangsviertelstunde mehrere gute Chancen herausarbeiten. In der 7. Minute wehrte der Keilberger Keeper einen Flachschuss von Nico Schubert reaktionsschnell ab und nur kurze Zeit später verfehlte ein Distanzschuss von Jannik Fischer nur knapp das Ziel. Die größte Gelegenheit der Gäste hatte jedoch in der 15. Minute Martin Hesselbach, der eine weite Flanke von Moritz Schubert am linken 5m-Eck volley nahm und den Führungstreffer nur um Haaresbreite verpasste. Die Keilberger hatten bis zu diesem Zeitpunkt keinen einzigen Torschuss abgegeben. Dies war auch bis zur 36. Minute der Fall, als ein weiter Ball der Einheimischen bei einem „mindestens zwei Meter im Abseits stehenden Mitspieler“ landete (Originalzitat des Keilberger Trainers!!!), der Linienrichter dies aber nicht erkannte. Besagter Spieler passte auf den mitgelaufenen Fabian Steffens zurück, der auch noch Nico Schubert regelwidrig aus dem Weg räumte bevor er mit einem platzierten Schuss ins linke untere Eck das völlig überraschende 1:0 der Gastgeber erzielte. Der TSV zeigte sich dennoch nicht geschockt und hatte durch Jakob Siedler und Nico Schubert noch zwei gute Abschlüsse vor der Halbzeit. Im zweiten Spielabschnitt bot sich den Zuschauern das gleiche Bild. Der TSV Rottendorf machte Druck, die Keilberger standen tief und verteidigten geschickt ihre Führung, wobei sie aber immer wieder durch lange Pässe auf ihre schnellen Außen Nadelstiche setzten. Einer dieser Konter hätte dann in der 72. Minute fast zur Vorentscheidung geführt. Ein einheimischer Stürmer tauchte in halblinker Position fünf Meter vor Torhüter Peter Trappschuh auf, der aber überragend reagierte und den Ball abwehren konnte. Der Nachschuss landete zum Glück der Gäste aber nur am Pfosten. Dies schien noch einmal ein Weckruf für die Gröschl-Truppe zu sein, schnürten sie doch in den letzten zwanzig Minuten die Gastgeber in ihrer eigenen Hälfte ein. In der 76. Minute steckte Nico Schubert einen Freistoß clever auf den links durchgestarteten Julian Wolff durch, dessen Abschluss aber knapp am Keilberger Kasten vorbeistrich. Nur 180 Sekunden später  fehlten Jannik Fischer bei einem Freistoß nur Zentimeter, um den längst fälligen und hochverdienten Ausgleich zu erzielen. Aber diese, wie auch noch weiter Möglichkeiten von Martin Hesselbach und Jakob Siedler fanden nicht ihr Ziel.

So wurde die Mannschaft zum wiederholten Male in dieser Saison für eine gute Leistung nicht belohnt und befindet sich nun auf dem Relegationsplatz. In der abgeschlossenen Hinrunde konnte das Team lediglich einen mageren Zähler in der Fremde einfahren. Es bleibt nun zu hoffen, dass Fortuna, die in der vergangenen Vorrunde unseren TSV geradezu überschüttete, die Gröschl-Elf für ihre Leistungen und ihren Einsatz endlich auch einmal wieder belohnt!

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