TSV Rottendorf - SpVgg Hösbach-Bahnhof 2:2 (1:1)

Gegen Hösbach präsentierte sich der TSV auf Augenhöhe und war am Ende dem Sieg sogar näher als sein Gegenüber.

 

Das was die Rottendorfer in dieser Saison auswärts nach wie vor meist vermissen lassen, rufen sich dafür regelmäßig auf dem eigenen Platz ab: Kampfgeist, Disziplin und allen voran Selbstvertrauen. Dadurch gelang es dem Team, wie schon zwei Wochen zuvor gegen Frammersbach, einem weiteren Aufstiegsaspiranten Punkte abzunehmen.

Von Beginn an ließ der TSV wenig zu und hatte besonders in der Anfangsphase gegen die überraschend defensiv ausgerichteten Bahnhöfer mehr Spielanteile. Dazu stimmte zu Beginn auch die Effektivität, denn gleich der erste Angriff landete im Netz der Gäste. Nach abgehwerter Flanke eroberte sich Moritz Schubert das Leder im Zentrum und spielte einen genialen Pass auf seinen rechts außen postierten Bruder Nico. Dieser passte wiederum mustergültig in den Strafraum, wo sich Martin Hesselbach durchsetzte und die Kugel aus kurzer Distanz über die Linie drückte (11. Min). Erst danach schien die Spielvereinigung aufzuwachen und fand mit zunehmenden Spieldauer besser in die Partie. Ein Distanzschuss rechts am Tor vorbei war die erste Gelegenheit Hösbachs nach rund 20 Minuten. Aus dem Spiel heraus gelang den Gästen ansonsten aber relativ wenig. Bei Standardsituationen sorgten sie dagegen immer wieder für Gefahr, so auch in der 34. Spielminute. Ein Freistoß aus dem Halbfeld rutschte tückisch durch Freund und Feind und zwang Keeper Peter Trappschuh zu einer Glanzparade, mit der er den Ball sehenswert ins Toraus lenkte. Bei der darauffolgenden Ecke musste sich der Schlussmann allerdings geschlagen geben, denn Hösbachs Janosch Jasmann köpfte unhaltbar zum 1:1 ein. Mit dem leistungsgerechten Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel ging es ebenso ausgeglichen weiter. Die erste nennenswerte Gelegenheit des zweiten Durchgangs hatte Julian Wolff für den TSV zu verzeichnen, als er von links frei auf das Tor ziehen konnte, sein Abschluss jedoch missglückte (55. Min). Auf der Gegenseite machte es Yannick Mühlhoff fünf Minuten später besser und brachte den Bahnhof in Front. Der Mittelfeldspieler eroberte sich den Ball vor dem Sechzehner, setzte sich gegen mehrere TSV-Verteidiger durch und traf mit einem platzierten Flachschuss in die linke Ecke zum 1:2 (60. Min). Ein wenig geschockt von dem Rückstand brauchte der TSV etwa zehn Minuten um zurück ins Spiel zu finden. In dieser Phase bewahrte Peter Trappschuh seine Vorderleute erneut mit einer weiteren starken Reaktion vor dem nächsten Gegentor, als er einen Kopfball von der Linie kratzte. Dann allerdings startete die Gröschl-Elf eine Drangphase und erspielte sich mehrere Chancen in kürzester Zeit. Kapitän Julian Wolff traf nach einem Freistoß per Kopf nur die Unterkante der Latte (70. Min) und Martin Hesselbach scheiterte in einer ähnlichen Situation am SpVgg-Torwart (72. Min). Nachdem kurz darauf auf Nico Schubert mit einem Distanzschuss knapp am linken Pfosten vorbei traf (74. Min) war es schließlich Robin Busch, der den verdienten Ausgleich erzielte. Julian Wolff bediente den technisch starken A-Jugend-Spieler mit einem Pass vor der Strafraumkante, wo er sich gekonnt durchsetzte und flach an den linken Innenpfosten und ins Tor traf (75. Min). Wiederum nur wenige Augenblicke später wäre Moritz Schubert beinahe die erneute Führung gelungen, doch nach hohen Zuspiel - erneut durch Julian Wolff - scheiterte er aus wenigen Metern an Hösbachs Schlussmann Niklas Herrmann. In der Schlussphase bemühten sich beide Mannschaften zwar um weitere Gelegenheiten die drei Punkte einzufahren, doch nennenswerte Chancen sollten dabei nicht mehr herausspringen. Somit blieb es bei dem gerechten Remis.

Nach zuletzt sieben, meist deutlichen Niederlagen gegen die Bahnhöfer konnte der TSV also endlich wieder etwas Zählbares aus einem Match gegen das Team vom Untermain mitnehmen und zeigte eine Leistung auf der er aufbauen kann (...und die man sich jetzt auch auswärts erhofft)

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