TSV Rottendorf - DJK Hain 1:1 (1:1)

Auf schwerem Geläuf erzielte der TSV Rottendorf im Bezirksliga-Heimspiel gegen die DJK Hain nach einer insgesamt starken Partie ein völlig verdientes 1:1 Unentschieden und hätte nach einer besonders beeindruckenden zweiten Halbzeit sogar den Sieg verdient gehabt.

Die Gäste aus dem Spessart, gespickt mit einigen Akteuren, die schon Landesliga- und Bayernliga-Erfahrung vorweisen können, ergriffen zu Beginn der Begegnung sogleich die Initiative und sorgten mit langen Bällen auf ihre großgewachsenen Stürmer immer wieder für brenzlige Situationen. Die wieder einmal neuformierte Abwehrkette um die Innenverteidiger Paul Lücke und den reaktivierten Jakob Siedler hatte alle Hände voll zu tun, löste ihre Aufgaben aber meist bravourös. Auch der neu auf die Außenverteidiger-Position gerückte Sebastian Mainka konnte überzeugen.
Dennoch gingen die Gäste in der 16. Minute mit 1:0 in Führung, als wieder ein langer Ball im Strafraum auf Markus Brüdigam verlängert wurde und dieser frei vor TSV-Keeper Peter Trappschuh auftauchte. Den ersten Schuss konnte letzterer noch mit einem tollen Reflex abwehren, gegen den Nachschuss aus der Drehung war er jedoch machtlos. Nur drei Minuten später hätten die DJKler sogar noch auf 2:0 erhöhen können, doch der gefühlvolle Heber über Trappschuh ging knapp neben das Tor. Erst nach zwanzig Minuten sortierte sich die Gröschl-Elf besser und kam selbst zu einigen Abschlüssen. So brachte Moritz Schubert mit zwei Distanzschüssen das Gäste-Tor in Gefahr und Martin Hesselbach stürmte in der 28. Minute nach feinem Steilpass von Robin Busch alleine auf das gegnerische Tor, wobei ihm leider auf dem holprigen Rasen der Ball zu weit vom Fuß sprang und sichere Beute des jungen Gäste-Torhüters wurde. Trotz dieser widrigen Bedingungen gelang dem TSV mit einer sehenswerten Kombination auf dem rechten Flügel der verdiente Ausgleich. Kapitän Julian Wolff hatte Nico Schubert steilgeschickt und dieser setzte sich dynamisch bis zur Grundlinie durch, von wo er auf seinen am langen Pfosten lauernden Bruder Moritz zurückpasste, der aus kurzer Distanz einnetzte. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.
Von diesem Erfolgserlebnis beflügelt erwischten die Gastgeber einen guten Start in die zweite Hälfte und nahmen das Heft in die Hand. Die Gäste wurden früher attackiert und konnten so die im ersten Spielabschnitt noch so gefährlichen Distanzpässe auf ihre Spitzen nur noch selten spielen. Dem TSV hingegen gelang es immer wieder über die Flügel an die Grundlinie zu gelangen, allerdings waren dann die Hereingaben oft etwas zu ungenau. Und wenn man dann doch einmal den Ball in der Gefahrenzone festgemacht hatte, wurden einige Schussversuche geblockt oder etwas zu umständlich agiert, wobei man der Heimelf allerdings zu Gute halten muss, dass die Ballannahme bei diesen Platzverhältnissen auch nicht einfach war. Alles in allem war es aber ein durchwegs überzeugender Auftritt gegen einen erwartet schweren Gegner und macht Hoffnung für das kommende Auswärtsspiel beim Spessart-Klub TSV Neuhütten/Wiesthal.

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