TuS Aschaffenburg-Leider - TSV Rottendorf 1:1 (0:1)

Mit einem leistungsgerechten Unentschieden kehrten am gestrigen Sonntag die Lang-Schützlinge aus Aschaffenburg zurück.

Trainer Martin Lang musste wieder einmal seine Elf urlaubsbedingt umstellen und so kam Nachwuchsspieler Michael Dekant zu seinem ersten Startelf-Einsatz, der auch sehr vielversprechend war. Beide Teams begannen das Match aus einer sicheren Deckung, der Respekt voreinander war deutlich zu spüren. Rottendorf versuchte die Schaltzentrale der Gastgeber, die beiden Bolze-Brüder, durch konsequente Deckung im Mittelfeld auszuschalten, was auch zumindest in der ersten Hälfte hervorragend gelang. Die gefürchteten langen Bälle auf den pfeilschnellen Top-Stürmer des TuS Leider, Daniel Meßner; blieben Mangelware oder gerieten zu ungenau. So war in den ersten 30 Minuten kaum eine nennenswerte Chance zu verzeichnen, der einzige Aufreger war ein von den Gastgebern gefährlich vor das von Peter Trappschuh wieder einmal hervorragend gehütete Tor. Der Aschaffenburger Stürmer verlängerte den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei. Richtig brenzlig wurde es aber für den TSV in der 35. Minute, als die von Jakob Siedler bestens organisierte Abwehr den Ball nicht entscheidend klären konnte und ein strammer Schuss von der Strafraumgrenze gegen den Querbalken klatschte. Dies schien aber das Rottendorfer Offensivspiel wachgeküsst zu haben, denn fünf Minuten später leitete Siedler einen Konter über die linke Außenbahn ein. Der bis dahin zu wenig eingesetzte Jannik Fischer bekam den Ball, setzte sich bis zur Grundlinie durch und passte scharf in die Mitte. Dort verlängerte Nico Schubert mit der Hacke auf Kapitän Julian Wolff, der, wohl selbst überrascht von dieser Aktion, aus zehn Metern völlig frei zum Abschluss kam, den Ball aber leider zu mittig auf den Heimkeeper platzierte. Nur zwei Minuten danach jedoch war es wieder Fischer der für Aufsehen sorgte. Aus dem Mittelfeld spielte er aus der Drehung einen Pass durch die Schnittstelle der Leider-Abwehr auf den durchgestarteten Nico Schubert, der die Kugel souverän über den herausgelaufenen Torhüter zum 1-0 Pausenstand lupfte.
Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einer Rottendorfer Gelegenheit. Nico Schubert passte einen Freistoß in Nähe der Eckfahne flach nach innen, wo der eingelaufene Julian Wolff den Ball mit der Spitze Richtung Tor bugsierte. Im letzten Moment konnte ein Abwehrspieler das Spielgerät von der Linie kratzen.Obwohl der TuS nun den Druck erhöhte fiel der Ausgleich in der 56. Minute doch etwas überraschend. Die TSV-Abwehr konnte eine lange Flanke von der linken Seite nicht verhindern, sodass ein Aschaffenburger Akteur den Ball ungehindert vor das Tor köpfen konnte, wo Mittelstürmer Meßner völlig ungehindert aus fünf Metern einnickte. Und nur 60 Sekunden später hätte Leiders Tormaschine mit einem Kopfball fast noch das Match gedreht, verfehlte diesmal aber nur äußerst knapp. Danach beruhigte sich die Partie merklich. Der TSV versuchte wieder Sicherheit durch langen Ballbesitz herzustellen, der TuS scheute auch das letzte Risiko. Trotzdem blieben die Gastgeber in der Schlussphase die gefährlichere Mannschaft. Nach einer Ecke ging ein mit der Hacke verlängerter Ball nur knapp über Peter Trappschuhs Kasten und zehn Minuten später kratzte der Rottendorfer Zerberus einen abgefälschten Schuss aus 16 Metern mit einem tollen Reflex aus dem Eck. Und fünf Minuten vor dem Ende demonstrierte der an diesem Tag beste Rottendorfer Spieler, Jakob Siedler, seine überragenden Defensivkünste, als er dem bereits enteilt erschienen Meßner mit einem Tackling im Strafraum den Ball vom Fuß spitzelte.

Am kommenden Sonntag empfängt der noch ungeschlagene TSV den FV Marktbreit/Martinsheim zu einem der in dieser Saison selten gewordenen Derbys.

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