Stefan und Jana Bardorz nahmen am 07.05. am Rudolf Glenk-Cup in Forchheim und am 21.05. am Kleeblattcup in Fürth teil. Erste Erfahrungen mit einer neuen Turnierform, einem eintägigen Turnier mit DWZ-Auswertung, wurden gesammelt. Fazit: Das System ist absolut empfehlenswert.

Im Jugend- und Amateurbereich ist eine neue Turnierform, die inzwischen in Südbayern und in Württemberg verbreitet ist, nach Mittelfranken vorgedrungen und wurde in Mai gleich drei Mal durch SC Forchheim, SG Fürth und diese Woche als Weekend-Variante durch SC Erlangen angeboten.

Ein eintägiges DWZ-Turnier ist eine Alternative zu den vorherrschenden Rapidturnieren, vor allem für Kinder, die ihre Bedenkzeit bei einer Schnellschachpartie bereits gut ausschöpfen und sehr familienfreundlich im Vergleich zu einem mehrtätigen Open-Turnier.

In U12 wird ein Vollrundenturnier mit 5 Partien und 60 Minuten Bedenkzeit in einer 6er Gruppe gespielt, in den höheren Altersklassen, bzw. bei stärkeren Spielern ein Vollrundenturnier mit 3 Partien und 90 Minuten Bedenkzeit in 4er Gruppen ausgetragen.

Durch die Notationspflicht ist eine spätere Analyse der Partien möglich, dadurch ist ein hoher Lern- und Trainingseffekt erreichbar. Diese Turnierform wird von Dr. Konrad Müller propagiert und ist ein absoluter Volltreffer.


Bericht und Redaktion: Christoph Bardorz

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