FC Marktleuthen I - TSV Rottendorf I                   4½ : 3½
TSV Rottendorf II - SC Bergrheinfeld I                 4½ : 3½
TSV Rottendorf III - TSV Bad Kissingen I                 3 : 5
Rieneck/Ruppertshütten II - TSV Rottendorf IV      2 : 4


1. Mannschaft, Regionalliga Nord-West:
Nachdem Mannschaftführer Günter Schmitt kurzfristig ausgefallen ist und man keinen Spieler aus dem aufstiegsambitionierten Team 2 abziehen wollte, stand der Auswärtskampf gegen Marktleuthen unter keinem guten Vorzeichen. Am Vorabend dann noch die Nachricht, dass der Mannschaftsbus fahruntauglich sei. Nachdem Matthias kurzentschlossen seine alte Limousine zur Verfügung gestellt hatte, ging es am drittletzten Spieltag in das 200 km entfernte Fichtelgebirge, um an den restlichen 6 Brettern von 8 (Brett 6 und 7 wurden von Rottendorf nicht besetzt) möglichst 4 Punkte zu holen.

Als Erster musste Königer, der an Brett 2 seinen Gegner mit einer Eröffnung überraschen wollte, das Experiment mit einem frühen Remis beenden. Christoph Sonnenberg, der routiniert die Mannschaftsleitung übernahm, konnte mit Schwarz an Brett 8 ausgleichen, sah aber keine Perspektiven in der Stellung - Remis und Zwischenstand 1 : 3.

IM Dr. Ostermeyer stand inzwischen schon nach 14 Zügen mit einer Leichtfigur für einen Bauern glasklar auf Gewinn. Durch einen Bauernangriff auf die Dame und anschließendem Weitermarsch desselben hatte die Leichtfigur von Lorenz kein Rückzugsfeld!

Heiko Richter aktivierte mit einem positionell sauberen Mittelspielaufbau einen vielversprechenden Angriff. Routinier Kirschneck (DWZ 2081) musste in der folgenden Phase des Lavierens lange leiden und nur durch umsichtige und exakte Verteidigung, bei einer gefährlich schrumpfenden Bedenkzeit von Heiko, den Ausgleich erreichen. Beiderseits sauber gespielt - Remis.

An Brett 4 entbrannte eine Kampfpartie. Nach dem weißen Berserker-Angriff mi g4 und f4 unter Rochadeverzicht musste Tom Haasner viel und exakt rechnen, um evtl. Bauernvorstöße mit Bauern/Springeropfern zurückschlagen zu können. In einer komplexen Stellung entkorkte er den Zentrumskonter mit einem anschließend befreienden Damentausch, der sogar zu einem vorteilhaften Endspiel führte. Leider bei Remisgarant "ungleiche Läufer" und gravierender Zeitnot. Stark gekämpft - Remis und Zwischenstand 3 : 4.

Andrey Bobrov wickelte etwas umständlich schon in der Eröffnung in ein damenloses Mittelspiel ab. Im weiteren Verlauf entstand ein Doppelturmendspiel bei gleichfarbigen Läufern und zahlreichen Bauern. Schwarz belagerte den Isolani, der von Andrey mit dem zentralisierten König zuverlässig überdeckt wurde. Anschließend versuchte unser Endspielkämpfer eine Transformation in ein (vielleicht zu) einfaches Turmendspiel bei reduzierter Bauernzahl - vollständiger Ausgleich und später Remis.

Fazit: Starke Leistung beider Ex-Landesligisten. Hätte ein anderer Oberfranke gepatzt, wie am Brett 1, wäre ein 4 : 4 drin gewesen. So aber, trotz erhobenen Hauptes, erste Saisonniederlage mit 3,5 : 4,5.


Bericht: Mathias Königer
Redaktion: Christoph Bardorz

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