4er Pokal  |   SF Sailauf I - TSV Rottendorf     1½ : 2½ 
Rottendorf bezwingt den letztjährigen unterfränkischen Pokalsieger Sailauf.
Siege von IM Dr. Peter Ostermeyer und Tom Haasner bringen die Entscheidung.
Andrey Bobrov remisiert nach hartem Kampf.

Bereits in der ersten Pokalrunde traf der Pokalsieger 2016 TSV Rottendorf als Gast auf den Pokalsieger 2018, den Regionalligisten SF Sailauf. Letztes Jahr waren wir im Viertelfinale mit 2 - 2 und Berliner Wertung knapp ausgeschieden und freuten uns auf die Revanche!

Sehr schnell, im Mittelspiel konnte Tom Haasner (DWZ 1919) an Brett 4 mit Weiß ein klassisches und chancenreiches Läuferopfer auf h7 bringen, das mindestens zum Remis durch ewiges Schach gereicht hätte. Sein Gegner Oster (DWZ 1830) geriet unter schweren Druck. Allerdings hätte er im 24. Zug bei komplexer Stellung noch Ausgleich gehabt, was allerdings sehr schwer zu sehen war. Dann fand er nicht die optimale Verteidigung, so dass er nach Königsmarsch bis zum Damenflügel (a-Linie!!) einen Zug vor dem Matt aufgeben musste. Glanzsieg für Tom, der tolles Positionsverständnis zeigte.   1 - 0

An Brett 1 spielte IM Dr. Ostermeyer (DWZ 2281) mit einer langen Theorievariante gegen den bestens vorbereiteten Alexander Zentgraf (DWZ 2161). Damen und ungleiche Läufer bei zahlreichen Bauern (jeweils ein zentraler gedeckter Freibauer), bei oberflächlicher Betrachtung eigentlich remis. Zentgraf benötigte hier viel Bedenkzeit, während unser Meister kleinste Vorteile ansammelte. Dann plötzliches Eindringen der Dame mit Läuferunterstützung besiegeln den sauber herausgespielten Sieg!   2 - 0

An Brett 2 wickelte Königer (DWZ 2041) nach Ausgleich im Mittelspiel gegen Junker (DWZ 2051) in taktisch anspruchsvoller Stellung unvorteilhaft ins leicht nachteilige Endspiel ab, das eigentlich gut zu halten war. Jedoch die weiter fehlerhafte Verteidigung des dann entstandenen Turmendspiels mit Minusbauern brachte die Entscheidung.   2 - 1

An Brett 3 setzte Grod (DWZ 2026) unseren Andrey Bobrov (DWZ 2003) unter Druck. Im damenlosen Mittelspiel waren die Drohungen jedoch gut zu parieren, so dass nach einer langen Partie zu viel getauscht wurde – Remis.   2,5 - 1,5

Nächste Runde im kommenden Jahr dann gegen Stetten II.


Bericht: Günter Schmitt
Redaktion: Christoph Bardorz

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