TSV Uettingen - TSV Rottendorf 3:0 (1:0)

Wie schon eine Woche zuvor wurde dem TSV auch in Uettingen die mangelnde Chancenverwertung zum Verhängnis. Auf Grund defensiver Schwächen stand am Ende eine deutliche Auswärtsniederlage und die sechste sieglose Begegnung in Folge zu Buche.

 

Erstmals in dieser Saison schickte Trainer Martin Lang die gleiche Formation wie am Spieltag zuvor aufs Parkett und die Elf, die gegen Hösbach eine starke Leistung zeigte, erwischte auch in Uettingen zunächst den besseren Start. Die erste gute Gelegenheit zur Führung bot sich den Gästen durch einen Freistoß kurz vor dem Sechzehner, doch der Versuch von Jannik Fischer landete in der Mauer (12. Min). Kurz darauf setzte sich der Flügelflitzer links im Strafraum durch, scheiterte aber aus kurzer Distanz am gut aufgelegten Keeper Marius Väth. Es sollte nicht das letzte mal sein, dass der agile, aber an diesem Tag im Abschluss glücklose Jannik Fischer im Torwart der Hausherren seinen Meister fand. Nach der hektischen Anfangsphase fand Uettingen allmählich ins Spiel und ging nach 25 Minuten in Führung. Bei einem Angriff durchs Zentrum konnte der TSV den Ball vor der Strafraumkante nicht klären, so dass Lukas Weimer zum Schuss kam und präzise flach ins linke Eck einschoss. In der Folge entwickelte sich eine zunehmend zerfahrene Partie, in der sich beide Teams zwar um Offensivaktionen bemühten, jedoch kaum zu nennenswerten Angriffen kamen. Erst mit der letzten Aktion vor der Pause wurde es wieder gefährlich, als Rottendorf die Großchance zum Ausgleich liegen ließ. Moritz Schubert setzte sich rechts an der Grundlinie durch und legte zurück auf Jannik Fischer, der aus wenigen Metern an der starken Parade des Torhüters scheiterte.

Auch nach dem Seitenwechsel kam zunächst nur wenig Spielfluss zustande und viele Unterbrechungen prägten das Match. Gegen Mitte der zweiten Hälfte wurden die Rottendorfer dann aber wesentlich aktiver und drängten in ihrer stärksten Phase auf das 1:1. Erneut war es Jannik Fischer, der nach feinem Steilpass von Martin Hesselbach von links frei auf den Uettinger Kasten zog und einmal mehr Marius Väth nicht überwinden konnte (65. Min). Bei der darauffolgenden Ecke war der Torwart nach einem Kopfball von Martin Hesselbach dann bereits geschlagen, doch ein Verteidiger der Gastgeber klärte am langen Pfosten. Wiederum nur wenige Minuten später spielte der eingewechselte Julian Weber einen scharfen Ball von außen vor das Tor, wo sich der Keeper das Leder erst im Nachfassen vor dem einschussbereiten Daniel Ritter sichern konnte. Die Begegnung gestaltete sich mittlerweile wesentlich temporeicher als zuvor und auch Uettingen kam zur ersten nennenswerten Gelegenheit in Halbzeit zwei. Nachdem ein Angreifer den Ball bereits über TSV-Torhüter Peter Trappschuh spitzelte, kratzte Sebastian Mainka die Kugel in letzter Sekunde von der Linie (73. Min). Auf der Gegenseite kam Julian Wolff am Fünfmeterraum nach einer Flanke an den Ball, doch auch sein Versuch konnte von einem Gegenspieler abgefälscht werden (78. Min). Nach dem Auslassen des nächsten Hochkaräters, kam es knapp zehn Minuten vor dem Ende wie es kommen musste. Uettingen nutzte einen fatalen Fehler im Spielaufbau des TSV eiskalt aus und sorgte mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Torwart Peter Trappschuh spielte einen Fehlpass direkt in die Füße eines Gegenspielers, der in den Strafraum zog und zu Dominik Broll querlegte. Dieser verwertete das Zuspiel im zweiten Versuch aus kurzer Distanz (81. Min). Den sichtlich geknickten Gästen gelang kein Aufbäumen mehr und mit dem zweiten Treffer durch Lukas Weimer legte Uettingen sogar noch einmal nach. Der Offensivspieler kam über die rechte Seite frei vor das Tor und traf mit einem sehenswerten Lupfer an die Unterkante der Latte und in die Maschen zum 3:0 (88. Min).

Somit wartet der TSV weiter auf den ersten Dreier seit Anfang September. Gegen den Tabellenführer Vatan Spor Aschaffenburg wird dieses Vorhaben am kommenden Sonntag (14 Uhr) erneut keine leichte Aufgabe werden, doch gerade in solchen Spielen fanden die Rot-Schwarzen in der Vergangenheit oftmals zurück zur alten Stärke.

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