TSV Rottendorf - TSV Üttingen 2:0 (2:0)

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 2:0 besiegte die Lang-Elf am vergangenen Sonntag den zuletzt so stark aufgetretenen TSV Uettingen. Nachdem der Gast am letzten Spieltag sich den Klassenerhalt gesichert hatte, erhielten die Bezirksliga-Fußballer der TSV schon am Samstag die freudige Nachricht, dass mit dem 4:0 Sieg des TSV Keilberg über den BSC Schweinheim die Ligazugehörigkeit für ein weiteres Jahr in trockenen Tüchern lag.

 

So konnten beide Teams entspannt in die Partie gehen, doch schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass der Hunger auf einen Sieg noch nicht gestillt war. So sahen die Zuschauer eine umkämpfte Begegnung, in der allerdings die ersten zwanzig Minuten von vielen Mittelfeldaktionen geprägt waren und klare Torchancen Mangelware blieben. Dann aber setzte der TSV das erste Ausrufezeichen. Jannik Fischer hatte sich auf der linken Außenbahn bis zur Torauslinie durchgesetzt und mit einem scharfen Pass den aufgerückten Jakob Siedler bedient, dessen Direktabnahme aus kurzer Entfernung jedoch knapp über das Gehäuse strich. Die Gäste konterten postwendend. Kapitän Manuel Scheller hatte sich bis zum Sechzehner durchgetankt, sein strammer Abschluss wurde von Peter Trappschuh aber gerade noch über die Latte gelenkt. In der 33. Minute schlug der TSV jedoch mit seiner zweiten Chance eiskalt zu. Julian Weber hatte auf dem rechten Flügel mit einem präzisen 50-Meter-Pass Nico Schubert gefunden, der den im Zentrum lauernden Siedler anspielte, welcher aus circa zehn Metern flach ins linke Eck verwandelte und somit Torpremiere in dieser Runde feierte. Und Rottendorf setzte nach. Nur 120 Sekunden später wurde nach einem Eckstoß ein Kopfball von Julian Wolff gerade noch abgeblockt, doch nur eine Minute danach konnte der TSV-Spielführer seinen dritten Saisontreffer bejubeln. Moritz Schubert eroberte am Uettinger Strafraum den Ball und leitete die Kugel an seinen Bruder Nico weiter. Dieser passte mit seiner zehnten direkten Torvorlage zu Wolff, der in der Nähe des Elfmeterpunktes noch einen Verteidiger aussteigen ließ und ebenfalls links unten einnetzte. Uettingen wurde vor dem Pausenpfiff nur noch einmal gefährlich, als eine Ecke auf den langen Pfosten von einem Gästespieler aus fünf Metern knapp vorbei geköpft wurde.

Mit der gleichen Standardvariante sorgten die Gäste kurz nach dem Wiederanpfiff nochmals für Gefahr, scheiterten jedoch mit einem Dropkick aus wenigen Metern an Trappschuhs fantastischer Parade. In der Folgezeit zeigten die Gastgeber vor allem bei Freistößen ihr Können. So scheiterten Jakob Siedler und Nico Schubert nach etwa einer Stunde nur knapp am 3:0. Uettingen bäumte sich jetzt nochmals auf, kam aber nur zu Halbchancen. In der 60. Minute landete eine missglückte Flanke von rechts auf der Querlatte und zehn Minuten danach wurde ein Kopfballtreffer der Gäste wegen einer Abseitsposition nicht anerkannt. Als die Schlussviertelstunde eingeläutet wurde bot sich den Gästen dann die größte Möglichkeit. Man hatte sich auf Halbrechts bis in den Rottendorfer Strafraum durchkombiniert und war aus acht Metern frei zum Abschluss gekommen. Als schon die ersten Hände zum Torjubel nach oben schnellten, war es wieder Trappschuh, der mit einem unglaublichen Reflex den Gegentreffer verhinderte. Die letzten Möglichkeiten gehörten dann aber wieder dem TSV, als Moritz Schubert aus halbrechter Position und der eingewechselte Daniel Ritter von fast der gleichen Stelle am hervorragenden Gästekeeper scheiterten. Besonders erfreulich war, dass dem TSV wieder einmal ein Spiel ohne Gegentreffer gelang, auch ein Verdienst von Abwehrchef Paul Lücke und seinen Nebenleuten Marcel Stühler, Michael Dekant und Julian Weber.
Am kommenden Sonntag geht es dann zum letzten Auswärtsspiel nach Aschaffenburg, wo der Tabellenführer Vatanspor dem TSV sicherlich alles abverlangen wird.

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