TSV Rottendorf - SV Sportfreunde Sailauf 5:1 (3:1)

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg über die Sportfreunde aus Sailauf bei Aschaffenburg beendeten die Bezirksliga-Fußballer des TSV Rottendorf die Saison 2018/19 und erreichten mit dem siebten Tabellenplatz ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Die Lang-Elf zeigte vom Anpfiff an, dass sie das Saisonfinale mit einem Sieg beenden wollte und so sah sich der Gast aus Sailauf, dem aufgrund des schon sicheren Klassenerhaltes doch etwas die Motivation fehlte, häufig in die Defensive gedrängt. Und bereits nach sechs Minuten wurden die Rottendorfer Bemühungen belohnt. Martin Hesselbach und Moritz Schubert hatten sich auf der rechten Seite mit einem Doppelpass bis in den Strafraum kombiniert, wo letzterer den Ball direkt auf seinen Bruder Nico weiter leitete, der mit einem Flachschuss die Gastgeber in Führung brachte. Nur wenige Minuten später hätte Moritz Schubert fast auf 2:0 erhöht, sein Schuss aus 14 Metern wurde aber vom Sailaufer Keeper pariert. Nur sechzig Sekunden später machte es Robin Busch besser, als er nach feinem Zuspiel von Hesselbach die Kugel von rechts ins lange Eck schob und somit seine lange Durststrecke als Torschütze beendete. Der TSV aber setzte weiter nach und bereits in der 15. Minute konnte Jannik Fischer nach einer genauen Hereingabe von Busch das Spielgerät aus kurzer Entfernung im zweiten Versuch zum 3:0 über die Linie drücken. Von den Gästen vom Untermain war bis dahin fast nichts zu sehen. Im Gegenteil, Busch und Hesselbach hätten das Ergebnis fast noch in die Höhe geschraubt. In der 18. Minute hatte Busch den Torhüter schon ausgespielt, aber zu ungenau zurückgelegt und kurz danach war Hesselbach nach einem 50-Meter Traumpass von Paul Lücke der Abwehr enteilt, aber mit seinem Abschluss aus sechzehn Metern knapp gescheitert. Für den Aufreger oder Lacher der Partie sorgte dann allerdings kurz vor der Halbzeit der Schiedsrichter, als er nach einer Faustabwehr von Torhüter Peter Trappschuh, bei dem dieser mit einem gegnerischen Stürmer zusammenprallte, auf Elfmeter entschied. So kamen die Gäste in der 39. Minute zum äußerst schmeichelhaften 3:1 Anschlusstreffer. Vor der Pause waren noch zwei gefährliche Freistöße zu notieren, doch Nico Schuberts Schlenzer strich knapp über die Querlatte und der Sailaufer Versuch touchierte die selbige.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts ließ es der TSV, zum Missfallen von Coach Martin Lang, etwas ruhiger angehen und die Partie plätscherte vor sich hin. Nach genau einer Stunde jedoch weckte der eingewechselte Sebastian Mainka die Elf aus ihrer Lethargie, als er auf der rechten Flanke steil geschickt wurde und auf den nachgerückten Moritz Schubert zurücklegte. Dieser nahm an der Strafraumgrenze den Ball direkt und hämmerte die Kugel halbhoch in die Maschen. Ab der 67. Minute spielte die Heimelf dann nur noch zu zehnt, als nämlich Julian Weber nach einer Notbremse des Platzes verwiesen wurde. Trotzdem blieb der TSV die gefährlichere Mannschaft und kam in der Folgezeit zu noch einigen vielversprechenden Abschlüssen, die aber jeweils das Gästegehäuse zum Teil knapp verfehlten. Erst in der 85. Spielminute setzte der Gast ein kleines Ausrufezeichen, als er bei einem Konter über rechts einen Angreifer freispielte, dieser das Leder zwar über den heraus geeilten Trappschuh, aber auch einen Meter über den Rottendorfer Kasten lupfte. Der Schlusspunkt dieser zu großen Teilen unterhaltsamen Partie war dem überzeugenden Innenverteidiger Marcel Stühler vergönnt, nachdem Nico Schubert aus 25 Metern halblinks einen Freistoß scharf über die Mauer gezirkelt hatte. Der Gästekeeper konnte zwar den Ball mit größter Mühe noch aus dem Winkel fischen, ließ ihn aber in die Mitte prallen, wo Stühler am schnellsten reagierte und die Kugel aus drei Metern zum 5:1 Endstand einschob. So setzte der TSV zum Abschluss einer Runde mit Höhen und Tiefen einen durchaus überzeugenden Schlusspunkt.

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