TSV Uettingen - TSV Rottendorf 0:2 (0:2)

Durch einen hochverdienten Auswärtssieg im einzigen Landkreis-Würzburg-Derby der Bezirksliga Unterfranken West hat der TSV die Spitzenposition am 13. Spieltag erfolgreich verteidigt.

 

Der am vergangenen Wochenende geschonte Kapitän Nico Schubert stand wieder in der Startelf, wohingegen Trainer Martin Lang erneut auf Marcel Stühler verzichten musste. Der Innenverteidiger erhielt unter der Woche die ernüchternde Diagnose Kreuzbandriss und wird für etliche Monate ausfallen. Seine Position übernahm Lars Weyer.

Zu Beginn der Partie gelang es den Hausherren noch erfolgreich mitzuhalten und es entwickelte sich eine offene Anfangsphase mit leichten Vorteilen für die Gäste. Abgesehen von einem Kopfball von Moritz Schubert, etwa einen Meter links am Gehäuse vorbei (1. Min), fehlte es zunächst jedoch noch an zwingenden Torchancen. Gegen Mitte der ersten Hälfte nahm die Begegnung dann aber Fahrt auf. Nachdem kurz zuvor Jannik Fischer, nach feinem Zuspiel von Julian Wolff, frei vor dem Kasten am Keeper scheiterte (23. Min), sorgte wenige Augenblicke später ein Traumtor von Moritz Schubert für die Führung. Nico Schubert spielte eine Ecke flach an die Strafraumkante, wo der derzeitige TSV-Topscorer das Leder direkt nahm und ebenso sehenswert wie unhaltbar in den linken Winkel traf (25. Min). Beinahe wäre den Gastgebern die schnelle Antwort gelungen, als die Rottendorfer Hintermannschaft bei einem langen Ball kurzzeitig unsortiert war und ein Angreifer Uettingens das Spielgerät über den herauslaufenden Peter Trappschuh hob. Abwehrchef Paul Lücke konnte noch vor der Torlinie klären (27. Min). Auf der Gegenseite nutzte der TSV seine nächste Gelegenheit um auf 0:2 zu erhöhen und wieder waren die Schubert-Brüder, diesmal in vertauschten Rollen, dafür verantwortlich. Moritz setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch, dribbelte in den Sechzehner und legte zu seinem Bruder Nico ab. Der Spielführer zog aus rund 16 Metern ab und traf mit einem strammen und präzisen Flachschuss ins rechte Eck (28. Min). Der schnelle Doppelpack beflügelte die Rottendorfer, die sich in der Folge ein deutliches Übergewicht erspielten und zu weiteren hochkarätigen Chancen vor der Pause kamen. Nach scharfer Flanke von rechts fälschte Jannik Fischer die Kugel noch leicht in Richtung langes Eck ab, wo ein Verteidiger in höchster Not klärte (36. Min). Kurz darauf kam Julian Wolff nach einem abgewehrten Freistoß im Strafraum zum Abschluss, den Uettingens Schlussmann über die Querlatte lenkte (38. Min). Die darauffolgende Ecke landete im Rückraum bei Simon Wengeler, dessen strammer Distanzschuss das Ziel knapp verfehlte (39. Min). Eine weitere Möglichkeit verpasste Simon Wengeler wenige Minuten später, als ihn ein Freistoß von Nico Schubert erreichte, er die Hereingabe freistehend am Fünfmeterraum aber knapp mit dem Kopf verfehlte (43. Min). Zur Pause waren die Hausherren mit den zwei Gegentreffern somit noch gut bedient.

Auch im zweiten Durchgang hielt der Spitzenreiter das Tempo hoch und blieb das spielbestimmende Team, haderte aber weiterhin mit der Chancenverwertung. Einen Versuch von Jannik Fischer, wenige Minuten nach Wiederanpfiff, wehrte der Torwart nach vorne ab und den Nachschuss von Moritz Schubert blockte ein Gegenspieler im Strafraum (49. Min). Kurz darauf spielte Jannik Fischer einen Steilpass in den Lauf des zentral frei durchstartenden Moritz Schubert, der an einer Glanzparade des Keepers scheiterte (57. Min). Auch in der 63. Minute blieb Schlussmann Marius Väth Sieger gegen den Offensivmotor, als dieser, nach flacher Hereingabe von Nico Schubert, erneut frei im Strafraum zum Abschluss kam. Der gut aufgelegte Keeper Uettingens zeigte lediglich bei einem flachen Distanzschuss von Simon Wengeler kleine Schwächen, doch der Ball, der ihm durch die Arme rutschte, landete nur am linken Außenpfosten (65. Min). Nach diesen zahlreichen ausgelassenen Chancen flachte das Tempo mit zunehmender Spieldauer etwas ab. Zwar dominierten die Gäste weiterhin das Geschehen, die zwingenden Angriffe wurden allerdings weniger, so dass die Hausherren etwas Luft zum Atmen bekamen. Mehr als drei ungefährliche Abschlüsse, die entweder leichte Beute für Peter Trappschuh waren, oder am Gehäuse vorbei rauschten, ließ die stabile Defensive des Tabellenführers aber nicht zu. Nachdem Uettingens Torhüter auch einen Abschluss des eingewechselte Nikolas Touras aus kurzer Distanz parierte (88. Min), blieb es schließlich beim hochverdienten 0:2 Endstand und somit dem vierten Sieg in Folge.

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