TSV Rottendorf – TSV Kleinrinderfeld 2:0 (1:0)

Nach zuletzt zwei herben Klatschen hat der TSV durch einen glanzlosen Heimsieg gegen den Tabellenletzten zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Trainer Martin Lang musste auf den angeschlagenen Julian Wolff und erneut auf Innenverteidiger Paul Lücke verzichten. Dafür rotierte der Coach mit Julian Weber, Simon Wengeler und Robin Busch nach der Pleite gegen Lengfeld auf drei Positionen. Zudem stand Neuzugang Marius Väth erstmals zwischen den Pfosten der Rot-Schwarzen.

In der Anfangsphase erarbeitet sich der TSV nach und nach ein leichtes Übergewicht, strahlte zunächst aber noch wenig Gefahr am gegnerischen Strafraum aus. Erst gegen Mitte der ersten Hälfte wurden die Hausherren zwingender und schnupperten erstmals an der Führung, als der freistehende Moritz Schubert eine stramme Flanke seine Bruders Nico vor dem Kasten nicht richtig erwischte und das Ziel per Kopf deutlich verfehlte (17. Min). Kurz darauf wurde ein Abschluss von Robin Busch im Sechzehner entscheidend geblockt und auch eine zu hoch angesetzte Direktabnahme von Moritz Schubert, nach einem Eckstoß, blieb ohne Erfolg (25. Min). Bei seiner dritten Gelegenheit machte es der Topscorer des TSV aber wenig später deutlich besser und erzielte die verdiente Führung. Keeper Marius Väth spielte den völlig freistehenden Thomas Melber im Mittelfeld an, der anschließend mit viel Platz in den Mittelkreis zog und mit einem mustergültigen Heber in die Spitze den durchstartenden Moritz Schubert bediente. Dieser hob das Leder mit dem ersten Kontakt gekonnt über den herauslaufenden Gäste-Torwart zum 1:0 (30 Min.). In der Folge präsentierten sich die Gastgeber zwar weiterhin spielbestimmend, weitere Möglichkeiten blieben aber bis zur Pause Mangelware.

Nach dem Seitenwechsel zog das Tempo dann deutlich an und die Zuschauer erlebten besonders zu Beginn des zweiten Durchganges zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Den Anfang machte Kleinrinderfeld mit einem Pfostenkracher unmittelbar nach dem Wiederanpfiff. Auf der Gegenseite parierte der Torhüter des Tabellenletzten die Schüsse von Nico Schubert und Jannik Fischer aus aussichtsreichen Positionen (47. und 50. Min). Erneut Glück hatte der TSV wiederum wenige Augenblicke später, als ein Angreifer den herauslaufenden Marius Väth bereits umkurvte, sein Abschluss auf das leere Tor jedoch von Simon Wengeler abgewehrt werden konnte (52. Min). In dieser hektischen Phase gelang dem TSV schließlich der zweite Treffer, mit dem die Weichen frühzeitig auf Sieg gestellt wurden. Außenverteidiger Sebastian Mainka zog nach einem Steilpass auf links bis zur Grundlinie und sein Flachpass in den Rückraum fand in Robin Busch einen Abnehmer, der den Ball noch annehmen konnte und aus wenigen Metern mit Wucht ins linke Eck jagte (54. Min). Weitere Abschlüsse durch Mathis Böhler aus der Distanz (56. Min) und durch Jannik Fischer im Strafraum (58. Min) verfehlten das Ziel deutlich, so dass die Gäste weiterhin im Spiel blieben. Mit einem strammen, aber von Marius Väth parierten Schuss nach einem Eckstoß, näherte sich Kleinrinderfeld dem Anschlusstreffer an und steckte auch in der Folge nicht auf. Das punktlose Team blieb in der Offensive aber weitestgehend zu harmlos, so dass die Rottendorfer Defensive wenig Mühe hatte den Vorsprung zu verteidigen. Insgesamt verflachte das hohe Tempo nun zunehmend und der TSV verpasste weitere Gelegenheiten um den Deckel drauf zu machen. So kam Levi Wendel rechts im Strafraum freistehend zum Abschluss, verzog aber deutlich (76. Min) und Nico Schubert vertändelte die Kugel frei vor dem Keeper, nach einem hohen Ball in die Spitze (78. Min). Auch in den Schlussminuten ließen die Hausherren weitere Chancen liegen, unter anderem als der eingewechselte Paul Schulz nach Doppelpass mit Martin Hesselbach zu unplatziert abzog und der Torwart parieren konnte (88. Min). Bei der anschließenden Ecke war es erneut Schulz, der aus dem Gewühl an die Unterkante der Latte traf (89. Min). Somit blieb es schließlich bei dem glanzlosen aber dennoch völlig verdienten und ebenso wichtigen Heimsieg des TSV.

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