1. FC Sand - TSV Rottendorf 3:4 (1:1)

Mit einem verdienten Dreier beendeten die Landesliga-Kicker des TSV Rottendorf die erste englische Woche der Saison. Beim Bayernliga-Absteiger in Sand fuhr die Lang-Elf einen verdienten, gegen Ende der Partie aber noch einmal hart umkämpften Sieg ein.

Der TSV begann diesmal mit Xin Steinhoff auf der rechten Außenbahn und übernahm die Kontrolleüber das Match. Bereits in der 8. Minute lief Mathis Böhler nach einem feinen Steilpass seinem Gegenspieler davon und alleine auf den starken Nigbur im Sander Kasten zu , der den Flachschuss aus 16 Metern jedoch mit einer tollen Fußabwehr parierte. In der 20. Minute eroberte Moritz Schubert vor dem Sechzehner den Ball, drang in den Strafraum ein, scheiterte aber mit seinem Heber knapp am Sander Kasten vorbei. Der Führungstreffer schien  in der Luft zu liegen. Und tatsächlich waren nur wenige Minuten vergangen als Jannik Fischer aus zehn Metern frei zum Abschluss kam, sein Schuss aber zu mittig geriet und vom Keeper geblockt wurde. Nico Schubert setzte jedoch energisch nach und spitzelte die Kugel wieder zu Fischer. Mit seinem zweiten Versuch ließ dieser dem Torhüter diesmal keine Chance und jagte den Ball links unten in die Maschen. Peter Trappschuh war bis dahin noch beschäftigungslos geblieben und musste nach der Rottendorfer Führung nur zwei relativ harmlose Bälle abwehren. Als in der 32. Minute dann noch der Sander Kapitän Beck nach einer Notbremse gegen den durchgebrochenen Böhler mit Rot des Platzes verwiesen wurde schien alles in Richtung eines sicheren Auswärtssieges zu laufen. Doch wie aus dem Nichts glich der FC in der letzten Minute der ersten Halbzeit aus. Nach einem Einwurf auf der linken Seite zeigte sich die TSV-Abwehr bei der darauf folgenden Flanke unsortiert und Tobias Burger konnte das Spielgerät unbedrängt mit der Brust annehmen und aus zehn Metern verwandeln. Zu allem Übel verletzte sich kurz danach auch noch Abwehrchef Lücke bei einem hart geführten Zweikampf so schwer am Knöchel, dass er ausgewechselt werden musste und von Lars Weyer ersetzt wurde.

Die Gastgeber ließen sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts aufgrund ihrer Unterzahl kaum aus der Defensive locken und so hatte der TSV viel Ballbesitz, aber kaum klare Möglichkeiten. In der 62. Minute aber behauptete sich Nico Schubert am Strafraum gleich gegen mehrere Gegenspieler und legte den Ball mustergültig quer auf den mitgelaufenen Böhler, der das Leder unter dem herausstürzenden Torhüter in den Kasten schob. Gerade einmal zwei Minuten später tauschten die beiden die Rollen. Böhler zog aus 16 Metern ab und Nigbur ließ die Kugel nach vorne prallen. Nico Schubert reagierte gedankenschnell und spitzelte dem Keeper den Ball aus den Händen und in das leere Tor. Der zunehmend unsicherer wirkende Schiedsrichter wertete diese Aktion als regelkonform und gab unter wütenden Protesten der Sander Spieler und Zuschauer den Treffer. Als dann in der 75. Minute auch noch ein Handelfmeter gegen die Gastgeber verhängt wurde schien die Partie entschieden. Nico Schuberts dritter Assist wurde von einem grätschenden Abwehrspieler mit dem Unterarm geblockt und Böhler verwandelte eiskalt zum 4:1. Der TSV wurde nun etwas nachlässig und die Korbmacher warfen noch einmal alles nach vorne. In der 80. Minute entschied der Referee nach Foul von Lars Weyer auf Elfmeter und Burger verkürzte mit einem sicher verwandelten Flachschuss auf 2:4.  Drei Minuten vor Ende der Partie legte Weyer nach einem Stockfehler die Kugel direkt vor die Füße Burgers, welcher etwas glücklich den Ball aus zehn Metern in den rechten Winkel lupfte. Kurz zuvor hätte allerdings Moritz Schubert schon die Spannung aus dem Spiel nehmen können als er nach einem präzisen Pass von Fischer alleine auf den Keeper zulief, das Leder aber knapp am langen Eck vorbei schob. In den letzten Minuten erspielte sich Sand keine Chance mehr und der TSV ging als verdienter Sieger vom Platz.

Am Dienstag geht die Terminhatz weiter wenn es zum dritten Auswärtsspiel in acht Tagen zu den Freien Turnern nach Schweinfurt geht. Eine schwere Aufgabe, die durch das Fehlen von Paul Lücke sicherlich noch schwieriger wird.

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