Gegen den SV Kürnach taten wir uns in den ersten Minuten bei ungewohnt regnerischem Wetter sehr schwer, da unser Gegner mit sicherem, schnellen Passspiel ein ums andere mal ihre schnelle Offensivabteilung in Szene und uns unter Druck setzte.

 

Auf der anderen Seite schafften wir es kaum einmal einen Angriffszug bis ans gegnerische Tor durchzubringen. Dennoch dauerte es bis zur 22. Spielminute und bedurfte es unserer tätigen Mithilfe, bis Kürnach zum ersten Torerfolg kam: Getreu unserer „Barcelonesken“ Spielweise und der damit verbundenen Abneigung einen Ball auch in der bedrängtesten Situation einfach mal so aus dem Strafraum wegzuschlagen, gelangte das Spielgerät zu einem Kürnacher, der überlegt mit einem gelungenen Schlenzer ins lange Eck unseren Torwart überwinden konnte.

Bereits eine Minute später erwies sich unser Bemühen, den Ball schnell und direkt zu spielen als Nachteil, als eben so ein Pass auf unseren Abwehrchef Roland Dittmann nicht bei diesem, sondern bei einem Kürnacher Stürmer landete. Auch Michael im Tor konnte diesen nicht stoppen – 0:2!

In der verbleibenden Spielzeit der ersten Hälfte konnten wir zwar noch einige Nadelstiche setzen, Kürnach blieb aber vor allem wegen ihrem spielerisch und läuferisch gutem Mittelfeld das dominierende Team.

Nach dem Wechsel wollten wir durch kleine Umstellungen im Mittelfeld unser Spiel etwas stabilisieren, was uns in Ansätzen auch gelang, doch es war erneut die gegnerische Mannschaft, die nach einer Standard-Situation und einem Kopfball in der 60. Minute zum Erfolg kam. Mit diesem 0:3 – Vorsprung nahm Kürnach sich etwas zurück und der TSV kam besser ins Spiel, schaltete schneller um und kam so zu der ein oder andere Chance. So war es Bastian Kaiser, der in der 64. Spielminute aus ca. 20 Metern einfach mal abzog und den Ball unhaltbar für den aufmerksamen gegnerischen Torhüter neben den linken Pfosten platzierte.

Nun hatten wir unsere beste Phase des Spiels. Wir schafften es sogar ab und an, Kürnachs Abwehr bei eigenem Ballbesitz unter Druck zu setzen. In einer solchen Situation misslang dem Tormann ein Befreiungsschlag, der Ball ging in Richtung Alex Vorndran, der reflexartig seinen Kopf hinhielt. Von da aus trudelte das Leder in Richtung Tor und kam schließlich hinter der Torlinie zum Liegen.

Nach diesem etwas unverhofften 2:3 – Anschlusstreffer (73. Min.) keimte wieder etwas Hoffnung auf, trotzdem gelang uns kein weiterer Treffer mehr, dafür war der Kräfteverschleiß bei dem Dauerregen und damit noch schwerer zu bespielendem Platz einfach zu hoch und unser Gegner am heutigen Tag ganz einfach auch zu stark!

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den unentwegten Zuschauern, die bei diesem Sauwetter so lange ausharrten!

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