Mit einer Rumpfmannschaft bestritt die 1. Mannschaft ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Hof. Durch eine kurzfristige Absage bedingt, begannen wir schließlich sogar mit nur sechs Spielern und der damit verbundenen Aufgabe zweier Weißbretter unter denkbar schlechten Voraussetzungen.

Ungeachtet dieses Defizits haben sich unsere verbliebenen Akteure teuer verkauft. Alle Partien waren ausgekämpft. Auf den Brettern keine Spur von vermeintlicher Unterlegenheit. Und schnelle Remisen? Fehlanzeige! Wir haben alles getan und uns achtbar geschlagen!

Tom, mit Schwarz an Brett 5, und Daniel daneben mit Weiß hatten in ihren Partien durchaus ihre Chancen. Während Tom im Mittelspiel sogar einen Mehrbauern erobern konnte, diesen jedoch vor der Zeitkontrolle nach Ungenauigkeiten bald schon aus der Hand gab - und damit auch mögliche Siegchancen -, konnte Daniel seinen Eröffnungsvorteil im Mittelspiel nicht ausbauen. Im Streben nach Komplikationen öffnete sich die Stellung. Leider auch zugunsten vermehrter Aktivität des Gegners. Daniel verteidigte sich aber geschickt und hielt die Partie wohl jederzeit im Gleichgewicht. Stefan an Brett 8 hat toll gekämpft und sich vom aktiven Spiel des Gegners nicht aus der Ruhe bringen lassen. Zwar konnte er im Endspiel einen Bauern nach dem anderen einkassieren, was zu einem erstaunlich ungleichen Materialverhältnis führte. Doch das Eindringen der gegnerischen Dame mit Leichtfigur bescherte ausreichend Gegenspiel, um den Hofern einen weiteren halben Punkt zu sichern. Mit den drei Remis bei noch drei laufenden Begegnungen ließ der nun klare Spielstand keine Hoffnung mehr aufkeimen. Jana und Heiko kämpften mit Schwarz verbissen gegen sich anbahnende Niederlagen, obwohl Beide zuvor durch zweischneidiges Spiel Mittelspielstellungen erreichten, die stellenweise sogar Anlass zu Optimismus gaben. Allein Peter konnte seine Partie erfolgreich gestalten. Mit geschickten Leichtfigurenmanövern legte er die Felderschwächen in der weißen Stellung offen. Eine entwertete Bauernstruktur am Damenflügel gaben Peter Vorteile, die er peu à peu vergrößern konnte, bis sich der Gegner zu einem Figurenopfer genötigt sah. Der Rest war eine Sache der Technik, was sich schließlich im Endspiel mit Springer und Läufer gegen König zeigte. Wie gewohnt sehr souverän von Peter! Den Schlusspunkt setzte Jana, die mit einigen Ressourcen sich in einem Endspiel mit zwei Minusbauern zäh gegen ihre Niederlage wehrte. Das entstandene Endspiel Turm gegen Dame war leider klar verloren, so dass sich Jana schließlich nach über 90 Zügen geschlagen geben musste.

Auch wenn eine deutliche 2,5:5,5 Niederlage und Tabellenplatz 9 zu Buche stehen, haben wir Kampfgeist gezeigt und viel Moral bewiesen. Darauf lässt sich aufbauen. Mit einer Einstellung wie dieser können wir durchaus optimistisch dem nächsten Spieltag Mitte Januar gegen Aschaffenburg entgegenblicken. Grundvoraussetzung für eine gelungene Ausbeute ist eine dann hoffentlich wieder komplette Mannschaft. Sind alle dabei, werden wir schon punkten.

Nun heißt es erstmal die Weihnachtsfeiertage genießen und den Jahreswechsel gebührend feiern!

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