Fußball: Ergebnisse und Tabellen

Fußball 1. Mannschaft – Halbzeitfazit

Fußball 1. Mannschaft – Halbzeitfazit

Zur Winterpause der Saison 24/25 stehen die Fußballer des TSV in der Bezirksliga Unterfranken West auf dem 9. Tabellenplatz. In den letzten zwölf Ligaspielen kassierte das Team zwar nur eine Niederlage, doch ein historisch schlechter Saisonstart, sowie zahlreiche Unentschieden sorgten dafür, dass die Mannschaft derzeit im unteren Mittelfeld der Tabelle festhängt und sich im Frühjahr voll und ganz auf den Klassenerhalt fokussieren muss.

Zu Saisonbeginn konnte der Kader von Trainer-Duo Manuel Gröschl und Jakob Siedler durch einige Neuzugänge verstärkt werden. Mit Armin Lilli (Weigenheim, Mittelfranken) und Simeon Stellflug (Bad Vilbel, Hessen), die beide im Rahmen einer Ausbildung/Studium den Weg nach Würzburg fanden, machte der TSV einmal mehr wahre Glücksgriffe. Gleiches gilt für Keeper Pascal Krämer, der vom SC Schwarzach an den Grasholz wechselte und Peter Trappschuh zwischen den Pfosten ablöste - die TSV-Ikone beendete im Sommer seine lange Karriere bei den Aktiven. Zudem kehrte Tobias Friedrich nach einem halben Jahr beruflich bedingter Auszeit zur Truppe zurück.

Trotz des breiten Kaders waren die ersten Wochen der Saison geprägt von zahlreichen, meist urlaubs-, aber auch verletzungsbedingten Ausfällen und es dauerte einige Zeit, bis die Mannschaft in die Spur fand. Zum Auftakt empfing der TSV den ambitionierten Aufsteiger SV Kürnach, der nach starker Leistung als klarer Sieger vom Platz ging (0:3). Eine Woche später zeigte das Team beim SSV Kitzingen zwar eine verbessere Leistung, ging aber erneut verdientermaßen leer aus (1:2). Besonders die harmlose Offensive sorgte auch in den folgenden Partien dafür, dass die Rottendorfer trotz durchweg engagierter Leistungen kaum Zählbares mitnehmen konnten. Nach zwei weiteren, teilweise unglücklichen Niederlagen gegen Pflaumheim (0:2) und in Unterpfleichfeld (0:2) und somit dem schlechtesten Saisonstart in der Bezirksligageschichte des Vereins, stand die Mannschaft bereits frühzeitig mit dem Rücken zur Wand am Tabellenende. Erst am fünften Spieltag erarbeitete sich das Team den ersten Punkt im Heimspiel gegen Lohr (0:0), gefolgt von einem etwas überraschenden 3:1-Erfolg in Keilberg, bei dem die ersatzgeschwächte Truppe einen großen Kampf lieferte. Eine Woche später kassierte sie jedoch eine weitere, verdiente Pleite gegen die Spielvereinigung Hösbach-Bahnhof (1:4) und so mussten die Ambitionen, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen, nach mageren vier Zählern aus sieben Partien, frühzeitig begraben werden.

Im September gelang es dem TSV endlich die Qualität des mittlerweile wieder gestärkten Kaders aufs Parkett zu bringen und die Erfolge, wie auch das Selbstvertrauen kehrten nach und nach zurück. Der souveräne Auswärtssieg bei der Reserve des Würzburger FV (2:0) leitete schließlich eine Serie von 11 ungeschlagenen Auftritten in Folge ein (Pokalspiele inbegriffen). Durch den wichtigen Heimsieg gegen den direkten Konkurrenten Großheubach (3:1), konnten die Abstiegsränge am 9. Spieltag erstmals wieder verlassen werden und wenige Tage später zog das Team nach einem knappen, aber hochverdienten 1:0 in Marktbreit in das Halbfinale des Toto-Kreispokals ein. In Eisingen verpassten die Rottendorfer zwar nur knapp einen weiteren Ligasieg (0:0), als Niklas Fritzler einen Strafstoß in der Nachspielzeit vergab (nach zuvor 19 verwandelten Elfmetern in Folge), doch auch weiterhin präsentierte sich der TSV mit gestärktem Selbstvertrauen und feierte wiederum nur wenige Tage später den nächsten Sieg im Toto-Pokal. In einem hart umkämpften Halbfinale gegen Unterpleichfeld (1:0) machte wie schon im Viertelfinale ein Treffer von Robin Busch den Unterschied, der den zweiten Einzug ins Kreisfinale in Folge bedeutete (gegen Lohr, am 1. Mai 2025). Beflügelt von den jüngsten Ergebnissen zeigte die Mannschaft auch am 11. Spieltag eine, vor allem defensiv, starke Leistung und besiegte den Tabellenführer Birkenfeld nach einem Doppelpack von Abwehrchef Niklas Fritzler mit 2:0. In der Tabelle machte der TSV somit weiter Boden gut, konnte sich durch drei Unentschieden in den Folgewochen aber nur schwer von den Abstiegsrängen absetzen. Einer gerechten Punkteteilung in Höchberg (0:0), folgte ein verspielter Sieg in der Nachspielzeit gegen Mömlingen (1:1) und schließlich ein ernüchterndes Remis beim Schlusslicht Sailauf, nach einer völlig verschlafenen ersten Halbzeit (1:1). Besser machte es das Team zum Abschluss der Hinrunde mit einem ungefährdeten Sieg über Vatan Spor Aschaffenburg (3:0). Mit 20 Zählern beendeten die Rottendorfer die Vorrunde auf Mittelfeldplatz 9.

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Zum Rückrundenauftakt sahen die zahlreichen mitgereisten Fans in Kürnach ein großartiges Bezirksligaspiel auf Augenhöhe, bei dem der TSV einmal mehr unter Beweis stellte, dass er mit jeder Mannschaft in der Liga mithalten kann. Auf dem Kunstrasenplatz des Kreisligameisters mussten sich die Rot-Schwarzen zwar knapp geschlagen geben (1:2), hätten einen Zähler auf Grund einer kämpferisch wie spielerisch starken Vorstellung jedoch verdient gehabt. Erstmals nach 8 Wochen ging die Mannschaft somit wieder leer aus, doch zum Abschluss des Kalenderjahres sammelte sie weitere wichtige Zähler für den Klassenerhalt. Einem gerechten Remis gegen starke Kitzinger (0:0), folgte ein beeindruckender und in der Schlussphase erzwungener Auswärtssieg in Pflaumheim (3:1) und schließlich ein weiteres torloses Match gegen gleichwertige Unterpleichfelder (0:0), auf mittlerweile schwierigen Platzverhältnissen.

Trotz der langen ungeschlagenen Serie muss sich der TSV in der ausgeglichenen Liga auch weiterhin nach unten orientieren. Den Rückstand nach dem verkorksten Saisonstart aufzuholen, kostete viel Zeit und Kraft und zudem verpassten die Remiskönige (7 Unentschieden - Ligahöchstwert) zu oft weitere Siege. Nur vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den Abstiegs-Relegationsplatz 13 (derzeit Würzburger FV II), die Aufstiegsränge hingegen sind mit 14 Punkten längst in weite Ferne gerückt. Insbesondere auf der defensiven Leistung des ersten Saisonabschnittes kann das Team aufbauen. Nur 20 Gegentore kassierte die Mannschaft, 9 davon in den ersten vier Partien. Lediglich Lohr und Unterpleichfeld mussten weniger Gegentreffer hinnehmen. Auf der anderen Seite präsentierte sich die Offensive mit 21 Toren über weite Strecken zu harmlos. Die Abstiegskandidaten Keilberg und Großheubach weisen den gleichen Wert auf und nur Tabellenschlusslicht Sailauf hat weniger eigene Treffer erzielt.

Mit der durchweg guten Stimmung und der Geschlossenheit in der Mannschaft, sowie dem stets vorhandenen Willen, schaut der TSV zuversichtlich auf den zweiten Saisonabschnitt, in dem das Team alles daransetzen wird, den Abstand auf die Abstiegsränge so schnell wie möglich weiter zu vergrößern.

Die Fußballer bedanken sich an dieser Stelle für die tolle Unterstützung in diesem Jahr und wünschen den Mitgliedern der TSV-Familie alles Gute, Glück und Gesundheit für 2025.

Fabian Heß

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