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Fußball: Bittere Niederlage in Kitzingen – kapitale Fehler brechen dem TSV das Genick

Fußball: Bittere Niederlage in Kitzingen – kapitale Fehler brechen dem TSV das Genick

SSV Kitzingen - TSV Rottendorf 2:1 (2:1)

Trotz einer in allen Belangen deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zur verdienten Niederlage gegen Kürnach kehrte die diesmal von Jakob Siedler betreute Elf mit einer völlig unnötigen 1:2 Niederlage vom Kirchweih-Derby in Kitzingen nach Hause.

Urlaubsbedingt musste gleich auf vier Positionen umgestellt werden, und so rückten für die fehlenden Lars Weyer, Jannik Fischer, Thomas Melber und Moritz Schubert mit Benny Streit, Arni Eiriksson, Sebastian Mainka und Mathis Böhler neue Akteure in die Startelf. In den ersten Minuten tasteten sich beide Teams noch ab, ehe Nico Schubert mit einem schnell ausgeführten Freistoß auf Mathis Böhler die erste Großchance einleitete, welcher jedoch an der Fußabwehr des starken Kitzinger Keepers Seufert scheiterte. Nach etwas mehr als einer Viertelstunde führte jedoch ein kapitaler Schnitzer von Eiriksson zur frühen Siedler-Führung. Völlig unnötig vertändelte dieser in der eigenen Hälfte den Ball und Eric Köhler bedankte sich für dieses Geschenk mit einem fulminanten Schuss aus 20 Metern ins linke Eck (17.). Nur eine Minute später glich der Rottendorfer Unglücksrabe aber seinen Fehler mit einem platzierten Kopfball nach Böhler-Ecke wieder aus und erzielte den verdienten Ausgleich. Dass dem Torschützen in der 31. Minute jedoch der exakt gleiche Fehler wie zum 0:1 unterlief ist kaum zu erklären. Wieder wurde Eiriksson in der Rottendorfer Hälfte aggressiv angelaufen, und wieder luchste ihm ein Siedler die Kugel ab. Dieser schickte Schmidbauer auf die Reise, der Keeper Krämer umkurvte und in den leeren Kasten einschob. Die Restspielzeit der ersten Hälfte gehörte dann dem TSV, der mehrere gute Abschlüsse zu verzeichnen hatte, aber entweder das Tor knapp verfehlte, oder wie Nico Schubert mit einem Distanzschuss an einer herausragenden Torwartparade scheiterte. Mit diesem aus TSV-Sicht ernüchternden Ergebnis ging es in die Pause.

Zur 2. Halbzeit brachte Siedler mit Simeon Stellflug für Eiriksson eine deutliche Belebung ins Rottendorfer Spiel. Der TSV dominierte nun die Partie, hatte aber gegen nun tief stehende Siedler kaum gefährliche Tormöglichkeiten. Erst in den letzten zehn Minuten brannte es teilweise lichterloh vor dem Gehäuse der Gastgeber. In der 81. Minute landete eine Ecke von Schubert auf dem Kopf des aufgerückten Innenverteidigers Simon Wengeler, dessen Abschluss von Seufert mit einem tollen Reflex über die Latte gelenkt wurde. Im Gegenzug hätten jedoch die Siedler den Sack zumachen können, als Hofrichter nach einem foulverdächtigen Ballgewinn alleine auf Krämer zustürmte. Der Bruder des an diesem Tage bärenstarken TSV-Außenverteidigers Nik Hofrichter fand jedoch in Krämer seinen Meister. Wiederum nur eine Minute später bot sich dann aber dem TSV die große Chance zum Ausgleich. Der eingewechselte Luis Ganz hatte sich auf dem linken Flügel durchgesetzt und präzise vor das Tor geflankt, wo Armin Lilli am langen Pfosten lauerte. Sein Kopfball aus kurzer Distanz klatschte gegen den rechten Pfosten und auch der Nachschuss von Schubert wurde von einem Kitzinger Verteidiger geblockt. Die letzte Möglichkeit hatte der neu ins Spielgekommene Paul Schulz, doch auch sein Abschluss aus acht Metern wurde eine Beute des glänzenden Kitzinger Torhüters.

So führten letztendlich zwei grobe individuelle Fehler und eine wiederum mangelhafte Chancenverwertung zur zweiten Saisonniederlage. Am kommenden Sonntag heißt es nun gegen den TSV Pflaumheim, der mit zwei Siegen in die Saison gestartet ist, die ersten Punkte einzufahren, will man nicht schon früh am Tabellenende stehen.

Andreas Schubert

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